2012-05-17
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Urząd Marszałkowski

Allgemeines

GEOGRAPHISCHE LAGE 

Świętokrzyskie Woiwodschaft liegt im südlichöstlichen Teil des Zentrums Polens auf der Hochebene Kielecka, Niecka Nidziańska und Hochebene Przedborska. Sie grenzt an 6 Woiwodschaften mit großer Einwohnerzahl, in denen sich die größten polnischen Städte-Agglomerationen wie: Warszawa,Kraków, Katowice und Łódź befinden. Kielce,Sitz der Woiwodschaft, liegt von den genannten Stadtzentren ungefähr 120 bis 180 km entfernt.
Die südliche und östliche Grenze der Woiwodschaft bildet die Weichsel. Zu den wichtigsten Flüssen dieses Gebietes gehören auch: Pilica, Kamienna und Nida.  Fast 62,6 Prozent der Fläche werden als landwirtschaftliche Nutzfläche benutzt, ca. 26,9 Prozent sind bewaldet und 6 prozent bilden bebaute und verstädterte Gebiete.
Die Gesamtfläche der Woiwodschaft beträgt 11691 km 2 , was 3,7 Prozent der Gesamtfläche des Landes ausmacht.

 
Tarczek Landschaftsbild

ADMINISTRATIVE EINTEILUNG

Die Świętokrzyskie Woiwodschaft ist in 14 Kreise, darunter gibt es ein Landkreis, und 102 Gemeinden: 5 Stadtgemeinden, 24 städtischländliche Gemeinden und 73 Landgemeinden aufgeteilt. Ein Verwaltungs-, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum dieses Gebietes ist die Stadt Kielce (210,3 Tsd. Einwohner). Laut dem Ansiedelungssystem des Landes zählt Kielce zu den inländischen Zentren für Stabilisierung der Entwicklung. Zu den regionalen Wachstums zentren gehören folgende Städte: Ostrowiec Świętokrzyski (78,2 Tsd. Einwohner), Starachowice (56,3 Tsd.), Skarżysko-Kamienna (52,5 Tsd.) und Sandomierz (27,1 Tsd.).

BEVÖLKERUNG

Die Świętokrzyskie Woiwodschaft ist mit ihren 1319,6 Tausend Einwohnern auf der 13 Stelle unter den größten Städten Polens plaziert. Die Bevölkerungsdichte beträgt 112,9 Personen pro Quadratkilometer. Ende des Jahres 2000 waren 580,4 Tausend Menschen berufstätig, es sind 4% der allgemeinen Zahl von Berufstätigen in Polen. Die größte Gruppe (49,7%) arbeitet in der Landwirtschaft, in der Industrie und im Bauwesen (17,9%). Die Landwirtschaft ist die Haupteinkommens quelle für 288,2 Tsd. Einwohner der Region.

Beschäftigungsstruktur

HOCHSCHULEN

In der Świętokrzyskie Woiwodschaft gibt es 11 Hochschulen, unter anderem zwei staatliche Hochschulen: die Akademia Świętokrzyska ( Jan Kochanowski-Akademie ) und die Politechnika Świętokrzyska (Technische Hochschule). 10 Hochschulen befinden sich in Kielce , eine in Ostrowiec Świętokrzyski, eine in Sandomierz. Die Zahl der Studierenden reicht an die 63 Tausend, darunter sind 30 Tausend Studenten an der Akademia Świętokrzyska. Die Hochschulen bieten ein breites Spektrum von Studiengängen, von Priesterseminar über Betriebswirtschaftslehre, Finanz- und Verwaltungswesen, Versicherungen, Technik und Pädagogik bis Tourismus und Journalistik.


Kielce, Laserzentrum in Politechnika Świętokrzyska

In Kielce befindet sich eine wichtige Forschungsstelle der Politechnika Świętokrzyska und der Polska Akademia Nauk (Akademie der Wissenschaften). Es ist das Henryk-Frąckiewicz-Zentrum für Lasertechnologie von Metallen. Der moderne Sitz dieses Zentrums wurde mit vielen Architekturpreisen ausgezeichnet. Die Politechnika Świętokrzyska besitzt auch die größte, modernste und allgemeinzugängliche technisch-wissenschaftliche Bibliothek des Landes. Hier befinden sich mehr als 100 Computer mit weltweitem Zugang zu anderen wissenschaftlichen Quellen. In diesem Gebäude findet man auch den Sitz des Świętokrzyskie Zentrum für Innovation und Technologietfransfer, welches das Marschallamt, die Stadtverwaltung Kielce, die Politechnika Świętokrzyska sowie die Altpolnische Industrie- und Handelskammer gegründet haben.

KIELCE – DIE HAUPTSTADT DER REGION

Kielce, die Hauptstadt der Świętokrzyskie Woiwodschaft, ist über 900 Jahre alt. In einer Legende wird die Herkunft des Namens erklärt: Herzog Mieszko, der Sohn von Bolesław Śmiały, hat hier riesige Reisszähne gefunden. Den ermüdeten Herzog hat der Fluss Silnica ("die Kräftige") gekräftigt.
Über die Jahrhunderte ist die Stadt Eigentum der Krakauer Bischöffe gewesen, denen viele schöne Bauten zu verdanken sind. Die bedeutendste ist der Bischofspalast, ein hervorragendes Beispiel der Architektur und Kunst des 17. Jahrhunderts. Dieses Baudenkmal von Weltklasse ist heute Sitz des Nationalmuseums. Der Dom von Kielce , dessen Geschichte bis auf das Jahr 1171 zurückgeht, besitzt viele Anziehpunkte: die nicht mehr benutzte Bischofsloge, das Renaissancegrabmal einer Bischofsmutter, Bischofsgrabstei-ne mit Wappenabbildungen und eine unterirdische Grabkappele.


Dom

Das gotische Triptychon stammt aus dem Jahre 1500. Eine besondere Ehrung der Gläubigen genießt das Gemälde "Die gnädige Mutter Gottes von Kielce". Den Besuchern ist es auch erlaubt die Schatzkammer zu besichtigen.
Als Dank, dass Kielce von einer Seuche bewahrt wurde, wurde das Bernhardinerkloster in Karczówka gestiftet. Über die Jahre ist das Kloster nicht umgebaut worden und hat die alte architektonische Struktur beibehalten. In der Kapelle wird die im 17. Jahrhundert geschaffene
Sankt-Barbara-Figur aus Bleierz aufbewahrt. Sehenswürdig ist aus einer früheren griechischorthodoxen Kirche entstandene Garnisonskirche wurde. Eine Holzkirche im Stadteil Bił ogon wurde im Tatrastil gebaut. In der romanischen Synagoge wurde das Staatsarchiv untergebracht. Die Synagoge und das unweite Wohnhaus erinnern an die ehemaligen Kielce
Bürger.


Kadzielnia-Amphitheater

Kadzielnia ist ein Naturdenkmal, wo sich in einem elsenabbauraum ein bildschönes Amphitheater befindet. Hier werden die Kulturfestspiele der Pfadfinder-Jugend gehalten. Durch die besondere Szenenlage zwischen den Felsen, wo das Echo schallt, wird jeder Auftritt zu einem besonderen Erlebnis. In Kadzielnia befinden sich auch die meisten Felsenhöhlen der Region. Ein interessantes Gebäude ist auch der Zieliński-Palast, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut wurde. Der Hausherr und gleichzeitig der Kreisamtsvorsteher hatte hier nicht nur seinen Familiensitz, sondern bewahrte auch eine Sammlung gegenwärtiger Kunst auf. Jetzt befindet sich im Palast das Kielcer Künstlerhaus. Die Vorzeigeunternehmen der Stadt sind anerkannte Firmen: "Kolporter", "Cersanit","Echo Investment", u.s.w.
Die zahlreichen Banken, Leasing- und Consultingfirmen gewähren hochspezialisierte Dienstleistungen im Bereich Finanz und Marketing.


Kielce Messe G.m.b.H

 Das Messezentrum "Targi Kielce Sp. z o.o." ist mit großem Erfolg auf dem polnischen und internationalem Markt tätig und wird zu den besten Polens gezählt. Die wichtigste Veranstaltung ist die Internationale Messe der Rüstuingsindustrie. Kulturzentrum Kielce ist ein Schritt in das neue Jahrhundert. Es wurde 1996 feierlich mit der Aufführung der Nationaloper "Halka" eröffnet. Zwei große Szenen, eine Drehbühne und mehrere Studienräume ermöglichen es, jeder künstlerischen Herausforderung gerecht zu werden. Das Kulturzentrum ist seit 1993 Sitz der Świętokrzyska-Philharmonie unter dem Namen von Oskar Kolberg. Verschiedene Kulturveranstaltungen werden in dem Stefan Żeromski-Theater, dem Haus der Kultur (Wojewódzki Dom Kultury), dem Kadzielnia-Amphitheater und im zauber-haften Stadtpark gehalten. Die Hauptstraße der Stadt ist die Henryk Sienkiewicz-Straße. Einen interessanten Anblick unweit vom Stadtzentrum bietet der Busbahnhof, der wie eine fliegende Untertasse aussieht. Am Marktplatz befindet sich der traditionelle Sitz der Stadtverwaltung. Seit 200 Jahren (zwei Unterbrechungen mitgerechnet), ist Kielce Hauptstadt der Woiwodschaft. Die Stadt ist ein natürliches Zentrum der Region und wirkt weit über den eigenen Umkreis hinaus. Es ist sicher, dass Kielce in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird.